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Plitsch, platsch, alle nass!

200 Hunde aus ganz Hessen nutzen das Badevergnügen im Erlenbad

ALSFELD (kiri). Tierisch ging es am Wochenende im Alsfelder Erlenbad ab: An die 200 Hunde mit ihren Herrchen und Frauchen haben das Nichtschwimmerbecken des schönen Freibades gekapert und genossen bei strahlendem Sonnenschein das dreistündige Badevergnügen. Es war das zweite Mal, dass das Team des Alsfelder Schwimmbades zum Hundeschwimmen eingeladen hatte. Der Erfolg vom letzten Mal wurde noch übertrumpft, denn nicht nur Gäste aus dem näheren Umfeld waren da, sondern auch Hundebesitzer im Umkreis von über 100 Kilometern hatten den Weg auf sich genommen, um in Alsfeld mit ihren Vierbeinern baden zu gehen.

An der Kasse standen die Gäste aus nah und fern Schlange, mit Impfausweis und Versicherungsnachweis im Gepäck, führten gesittet ihre Hunde bis zum Nichtschwimmerbecken und ließen sie dann von der Leine – die Hunde genossen offensichtlich die Freiheit, das Spielen im Wasser und auf der Liegewiese mit so vielen anderen Hunden, und auch die Angebote von den Ständen auf der Wiese. Besonders die selbstgebackenen Leckerlies von den Kindern der Tierschutz-AG der Geschwister-Scholl-Schule erweckten bei den tobenden Hunden duftende Aufmerksamkeit – kein Wunder, wenn es auch so lecker nach Leberwurst, Frischkäse oder veganen Keksen riecht. „Erstaunlich, wie viele Hunde so friedlich und ohne Zwischenfälle miteinander spielen“, meint Michael Weber, der die Badeaufsicht an dem Tag ehrenamtlich übernommen hatte.

Viele schöne Eindrücke bekamen auch die Zuschauer, die auch ohne Hund sich das tierische Spektakel live ansehen wollten – trotz der Gefahr, durch abschüttelndes Spritzwasser selbst wie ein nasser Hund zu riechen. Die Gäste genossen vermutlich den letzten Sonnentag im Freibad aus vollen Zügen, gönnten sich am Kiosk in der tief stehenden Herbstsonne noch ein Getränk oder eine kleine Portion Pommes mit Currywurst und leisteten mit ihrem Eintritt zudem noch einen Beitrag zur Spendenaktion an das Tierheim und die Badefreunde Alsfeld. Denn die Eintrittsgelder für Hund und Mensch wird das Erlenbad sowohl dem Alsfelder Tierheim als auch dem Förderverein des Bades zukommen lassen, so dass bei beiden Anschaffungen getätigt werden können, die sonst finanziell nicht möglich wären.

 „Sowohl für Hunde als auch für Menschen war diese Aktion absolut ungefährlich. Das Chlor und die Filteranlagen wurden rechtzeitig abgeschaltet und bevor die Badesaison im nächsten Sommer wieder los geht, wird das Wasser abgelassen, alles gründlich gereinigt und desinfiziert und die Anlagen gesäubert“, erläutert Betriebsleiter Waldemar Dullson, der stolz ist, mit der bereits im letzten Jahr standgefundenen Aktion im Alsfelder Erlenbad zu einem der ersten Schwimmbäder in Deutschland zu gehören, die das Hundeschwimmen zum Saisonende durchführen.

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Bildunterschrift: Das war ein Spaß für Hund und Herrchen gleichermaßen: Hundeschwimmen im Nichtschwimmerbecken des Alsfelder Erlenbads. Auch die zweite Auflage war ein Erfolg. Fotos: Thomas Herrmann